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Demokratie leben

Die Grafik zeigt zwei Entwürfe der blau-grünen Demokratiestraßenbahn. Auf der oberen Grafik ist die eine Seite der Straßenbahn zu sehen, die vier halbe Gesichter und die Aufschriften "Demokratie ist ein Privileg", "Nur wer mitmacht, kann etwas verändern" und "Mich fragt doch keiner" zeigt. Auf der anderen Seite der Straßenbahn sind die gleichen vier Gesichthälften zu sehen, mit den Aufschriften "Mich fragt doch keiner", "Demokratie ist keine Last, sondern ein Privileg" und " Früher war alles besser".
Unsere Demokratiestraßenbahn

Eine „Demokratiestraßenbahn“?
Ja, jetzt für die Stadtwerke in Halle unterwegs.

„In unserer Gesellschaft wird für fast alles geworben, für Schokolade, Taschentücher und Früchtetee. Wir wollen für Demokratie werben. Sie ist die Grundlage unserer freiheitlichen Gesellschaft, sie verlangt Mut, Leidenschaft und Verantwortung“, erläutern Matthias Lux und René Walther, Geschäftsführer der SWH.

Die Stadtwerke Halle, die HAVAG und Stadt Halle (Saale) werben in diesem Jahr mit einer „Demokratiestraßenbahn“ für Dialog und Beteiligung in unserer Gesellschaft und dafür, nicht zu vergessen, dass es ein Privileg ist, in einer Demokratie zu leben.
„Mich fragt doch keiner“ - ein provokanter Spruch auf der Bahn - das stimmt nämlich nicht. Jeder sollte sein Recht, wählen zu gehen, auch wahrnehmen, denn das ist aktive Beteiligung, da wird man gefragt. Je mehr Menschen wählen gehen, desto repräsentativer ist das Wahlergebnis und das bei jeder Wahl in Europa, Deutschland, in Sachsen-Anhalt und bei betrieblichen und anderen Gremienwahlen. Demokratie ist ein Privileg. Damit sie funktioniert, braucht es Mut, Leidenschaft und Verantwortung und dafür lohnt es sich zu kämpfen. Nur, wer seine Meinung äußert, kann gehört werden. Nur wer mitmacht, kann etwas verändern. 

Das Thema Demokratie wird mit der Straßenbahn in alle halleschen Stadtteile getragen und auch über Land. Die Bahn wird auf allen Linien der Halleschen Verkehrs-AG eingesetzt.

Die Gestaltung der Bahn ist weitgehend identisch mit einer Tram in Leipzig, die im vergangenen Jahr im Netz der Nachbarstadt unterwegs war.

Die Demokratiestraßenbahn vor ihrer ersten Ausfahrt im Betriebshof Freiimfelder Straße in Halle.
Seit heute fährt eine ganzflächig beklebte Straßenbahn durch die Saalestadt, mit der die Stadtwerke Halle, die Hallesche Verkehrs-AG und die Stadt Halle (Saale) gemeinsam für Dialog und Beteiligung in unserer Gesellschaft werben.
Die Demokratiestraßenbahn mit den Geschäftsführern der Stadtwerke Halle, Matthias Lux und René Walther, sowie dem Vorstand der HAVAG, Vinzenz Schwarz.
„Demokratie ist die Grundlage unserer freiheitlichen Gesellschaft, sie verlangt Mut, Leidenschaft und Verantwortung und deshalb lohnt es sich etwas dafür zu tun“, erläutern Matthias Lux, Vorsitzender Geschäftsführer der SWH, Renè Walther, Geschäftsführer der SWH und Vinzenz Schwarz, Vorstand der HAVAG.