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Zurück zur Natur: 50 Jahre AWH – ein Jubiläum für Stadt und Land
1976 wurde in einem Restloch des Braunkohletagebaus zwischen Dieskau, Döllnitz und Lochau eine Deponie eingerichtet. In 50 Jahren hat sich hier der Umgang mit Müll grundlegend geändert.
Zwischen 1976 und Mai 2005 wurden auf rund 100 Hektar Fläche etwa 18 Millionen Kubikmeter Abfälle eingelagert. Die Deponie Halle-Lochau wird heute von der Abfallwirtschaft Halle-Lochau GmbH (AWH) betrieben. Seit 1. Juni 2005 befindet sich die Deponie im Stilllegungsbetrieb. Im Mittelpunkt steht seitdem die umweltgerechte und nachhaltige Rekultivierung des Geländes. Daniel Friedrich, seit 23 Jahren bei der AWH und heute ihr Geschäftsführer, erinnert sich: "Natürlich war unser Arbeitsalltag bis 2005 noch ganz anders. Der Müll wurde angenommen, zerkleinert und verdichtet. Heute ist unsere Aufgabe, die Deponie wieder in einen natürlichen Zustand zurückzuführen." In einigen Jahrzehnten, so sein Wunsch, sollen Familien hier unbeschwert spazieren gehen und dabei nur noch ein Naturgebiet sehen.
Der Altdeponiekörper wird derzeit durch drei Schichten rekultiviert. Sichtbar bleibt zum Schluss nur ein großer Laubmischwald. Er wird die Artenvielfalt fördern, CO2 binden und einen positiven Klimaeffekt rund um Halle-Lochau bewirken. Die Zukunft der Deponie liegt für Daniel Friedrich also in ihrer weiteren Optimierung. Digitale Systeme und KI-gestützte Auswertung können helfen, Abläufe im Rekultivierungsprozess präziser zu steuern und Ressourcen noch nachhaltiger einzusetzen. Das gilt auch für die Ressource Abfall. Sie bleibt Teil eines Kreislaufs, der ständig neu gedacht werden muss. Die AWH begleitet diesen Weg mit Verantwortung und dem Blick nach vorn.
50 Jahre AWH – im Gespräch: Wie sich die Deponie Halle‑Lochau gewandelt hat und wohin die Reise geht, erklärt Geschäftsführer Daniel Friedrich im Interview.
18.04.2026
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