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Pressemitteilungen


Energie-Initiative nimmt Wärmespeicher in Betrieb

Nach zwei Jahren Bauzeit nahmen die Partner der Energie-Initiative Halle (Saale) heute gemeinsam mit Prof. Dr. Claudia Dalbert, Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie Sachsen-Anhalt, und Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle, den neuen Energie- und Zukunftsspeicher im Energiepark Dieselstraße in Betrieb. Dieser Wärmespeicher ist das Ergebnis guter Kooperationen und zielgerichteten Handelns. Als Symbol der Energie-Initiative setzt er einen Meilenstein für die Erneuerung der halleschen Energieinfrastruktur. Rund 10 Mio. Euro investierte die EVH GmbH, Energietochter der Stadtwerke Halle, in den Bau des weltweit größten Wärmespeichers dieser Bauart als ersten Schritt ihres Gesamt-Investitionsprogramms.

Heute wurde der Energie- und Zukunftsspeicher in Betrieb genommen.

Heute wurde der Energie- und Zukunftsspeicher in Betrieb genommen. 

Quelle: Stadtwerke Halle GmbH
Datum: 19. September 2018

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Mitarbeiter Mathias Todte startete in der Leitwarte des Energieparks per Mausklick die Pumpe: Mit der Wasserfüllung der Rohrleitungen beginnt der Probebetrieb des Speichers.

Mitarbeiter Mathias Todte startete in der Leitwarte des Energieparks per Mausklick die Pumpe: Mit der Wasserfüllung der Rohrleitungen beginnt der Probebetrieb des Speichers.

Quelle: Stadtwerke Halle GmbH
Datum: 19. September 2018

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Live-Übertragung in die Leitwarte: SWH-Geschäftsführer Matthias Lux und EVH-Geschäftsführer Olaf Schneider starten die Inbetriebnahme des Speichers.

Übertragung in die Leitwarte: Matthias Lux und EVH-Geschäftsführer Olaf Schneider starten die Inbetriebnahme des Speichers.

Quelle: Stadtwerke Halle GmbH
Datum: 19. September 2018

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Gruppenbild mit fünf neuen Mitglieder der Energie-Initiative.

Fünf neue Mitglieder können in der Energie-Initiative neu begrüßt werden: Die Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle an der Saale, die Stiftung Hospital St. Cyriaci et Antonii, die Franckesche Stiftungen zu Halle, das BG Klinikum Bergmannstrost Halle und das Fraunhofer-Institut IMWS.

Quelle: Stadtwerke Halle GmbH
Datum: 19. September 2018

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Die Saalestadt gehört damit zu einer der ersten Kommunen bundesweit, die den im neuen Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz 2016 (KWKG 2016) manifestierten politischen Willen zur Energiewende praktisch umsetzen.

Zentrale Rolle für zukünftige effizientere Energieversorgung der Hallenser

Die EVH GmbH betreibt bereits seit 2006 im Kraftwerk einen Wärmespeicher zum Ausgleich der Preis- und Bedarfsschwankungen zwischen Tag und Nacht. Dieser Behälter von 22 Metern Höhe und gleichem Durchmesser verfügt über ein nutzbares Volumen von 6.800 m³.

Da ein ständig wachsender Anteil der Stromerzeugung in Deutschland auf Wind und Sonne basiert, treten immer häufiger Zeiträume auf, in denen mehr Energie zur Verfügung steht als gerade gebraucht wird. Diese Überschussmengen können in Form von Wärme im Speicher eingelagert werden – um sie genau dann zu verwenden, wenn die Nutzer sie benötigen. Ist die Erzeugung aus Sonne und Wind zu gering, um den Bedarf zu decken, füllt die moderne Kraft-Wärme-Technologie (gekoppelte Produktion von Strom und Wärme) automatisch die Lücke und stellt die Energie anforderungsgerecht zur Verfügung. Dieser variable Einsatz hilft nicht nur, regenerative Energie optimal auszunutzen. Er unterstützt gleichzeitig die Netzstabilität und damit die sichere Versorgung unter den sich ändernden Anforderungen  der Energiewende.

Zahlen & Fakten zum neuen Wärmespeicher

Der neue Energie- und Zukunftsspeicher mit 40 Metern Durchmesser und 45 Metern Höhe bietet ein nutzbares Speichervolumen von 50.000 Kubikmetern. Das entspricht der Füllmenge von etwa 250.000 Badewannen. Rechnerisch reicht die Speichermenge aus, den Fernwärmebedarf der Hallenser bis zu drei Tage lang zu decken. Dank seiner technischen Auslegung kann er zudem auch überschüssige Energie aus dem Energiepark Trotha aufnehmen. Das macht die Energieerzeugung in Halle insgesamt effizienter.

Mehr regenerative Energien ins Fernwärmesystem

Darüber hinaus ermöglicht die neue „Riesen-Thermoskanne“, regenerative Energien optimal auszunutzen. Ein weiterer Vorteil: Der Speicher unterstützt die Netzstabilität und damit eine sichere Versorgung unter sich ändernden Anforderungen der Energiewende. Den guten Ruf der Fernwärme in der Saalestadt wird das Vorhaben weiter verbessern. Perspektivisch wird der im Rahmen der Energiewende weiter wachsende Anteil der Stromversorgung aus Wind und Sonne auch den Anteil regenerativer Energien im Fernwärmesystem erhöhen. Der Speicher führt durch eine stromgeführte Fahrweise zudem zu Kosteneinsparungen: Denn die Anlagen arbeiten dann, wenn der Strompreis günstig ist, die gleichzeitig entstehende Wärme wird gespeichert und dann als Fernwärme verwendet, wenn die Hallenser die Wärme abrufen.

Zwei Jahre Bauzeit

Nach dem ersten Baggerstich im Oktober 2016 wuchs die weithin sichtbare „Riesen-Thermoskanne“ in der Dieselstraße seit Mai 2017 in die Höhe. Ende 2017 wurde sie verschlossen und mit Wasser befüllt. Das Wasser wurde vorher in einer chemischen Wasseraufbereitungsanlage entmineralisiert, um Ablagerungen und Korrosion im Fernwärmenetz zu verhindern. Im Sommer 2018 wurde der Speicher in das Fernwärmesystem eingebunden. Mit der Wasserfüllung der Rohrleitungen begann heute der Probebetrieb.

FILM frei verwendbar: https://www.youtube.com/watch?v=Nf6JqpPyNCM


Initiative setzt Leitbild um / Nächste Schritte im Investitionsprogramm der Stadtwerketochter EVH

Die Energie-Initiative Halle (Saale) setzt konsequent das „Energie- und Klimapolitische Leitbild“, das der Stadtrat am 16. Dezember 2015 beschlossen hat, um. Es dient Halle als Fahrplan bei Stadtentwicklung und klimagerechter kommunaler Entwicklung.

Die Energie-Initiative Halle (Saale) ist nicht nur ein breites städtisches Bündnis für eine zukunftsfähige Energieerzeugung, sie setzt auch das Kraft-Wärme-Kopplungs-Gesetz 2016 konsequent um. Sie unterstützt sowohl die Umsetzung des Integrierten Stadtentwicklungskonzeptes (ISEK) als auch des „Energie- und Klimapolitischen Leitbildes“. Im Mittelpunkt stehen das Vermeiden bzw. Senken von CO2- und Feinstaubbelastungen und steigende Energieeffizienz in der Stadt. Der Wohnungsmarkt profitiert von dem mit dem Fernwärmeausbau weiterhin günstigen Primärenergiefaktor bei Neubau und energetischer Sanierung. Hinzu kommen langfristig bezahlbare Wärmepreise für die Nutzer dank großer Wärmemenge und hohem Wirkungsgrad. Außerdem ermöglicht  die Initiative die Modernisierung der dezentralen Erzeugeranlagen in Halle mit Unterstützung des Bundes im Rahmen des KWKG 2016, was die Arbeits-, Wohn- und Lebensqualität in der Stadt nachhaltig verbessert. Nicht zuletzt fördern die damit verbundenen Investitionen in Speichertechnologien die Integration von erneuerbaren Energien ins Netz.

Erste Etappe geschafft / Nächste Schritte im Investitionsprogramm der Stadtwerketochter EVH

Mit der Fertigstellung des neuen Energie- und Zukunftsspeichers ist die erste Etappe des Investitionsprogramms der EVH geschafft. Es setzt vor allem auf eine Stärkung der Kraft-Wärme-Kopplung und eine damit verbundene bessere Integration von erneuerbaren Energien ins Netz. Was sind die nächsten Schritte? „Im Rahmen des ‚KWK35-Projektes zur flexiblen Wärme- und Stromerzeugung 2035‘ werden wir nun unseren Energiepark weiter modernisieren. Nachdem wir 10 Mio. Euro in den Bau des großen Energiespeichers gesteckt haben, werden wir bis 2020 weitere 100 Mio. Euro in die Modernisierung des Energieparks Dieselstraße investieren und beispielsweise die modernste Gasturbinen-Technologie einsetzen. Aktuell wird das Baulos für Block C vergeben. Baubeginn soll im Oktober 2018 sein, die Inbetriebnahme 2019. Block A wird 2019 und Block B im Jahr 2020 modernisiert. Mit weiteren 20 Millionen Euro soll der Energiepark in Trotha ab 2021 ertüchtigt werden“, sagt Olaf Schneider, Geschäftsführer der EVH GmbH.

Bisher fährt die EVH ihre KWK-Technologie im Wesentlichen wärmegeführt. Das heißt die Anlagen arbeiten dann, wenn die Hallenser Wärme brauchen. Für den dabei erzeugten Strom muss man dann manchmal ungünstige Preise an der Strombörse EEX in Leipzig in Kauf nehmen. Der Speicher ermöglicht zukünftig auch eine stromgeführte Fahrweise. Die Anlagen arbeiten dann, wenn der Strompreis günstig ist, die gleichzeitig entstehende Wärme wird gespeichert und dann als Fernwärme verwendet, wenn die Hallenser die Wärme abrufen. Mit den u.a. geplanten neuen Gasturbinen ist zudem eine noch flexiblere und effizientere Fahrweise als bisher möglich.

Dem umweltfreundlichen Fernwärmeausbau sollen in den kommenden Jahren weitere Themen rund um die Energiewende folgen, um dabei jeweils individuelle Lösungen für Halle zu finden, die Verbraucherfreundlichkeit und Umweltschutz miteinander verbinden.

„Energie-Initiative Halle (Saale)“ treibt Energiewende in Halle voran

Die Energie-Initiative Halle (Saale) ist ein Bündnis wichtiger gesellschaftlicher Partner, um die Energiewende vor Ort in Halle umzusetzen. Sie wurde am 21. Oktober 2016 auf Initiative der Stadtwerketochter EVH gegründet. Seitdem werden alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam getroffen. Zu Beginn bestand die Initiative aus 21 Mitgliedern. Mittlerweile ist sie auf 26 Partner angewachsen. Sie trägt dazu bei, das Energie- und Klimapolitische Leitbild der Stadt Halle (Saale) mit Leben zu erfüllen und ist mehrstufig aufgebaut. Weitere Informationen hier: https://energieinitiative-halle.de.

So funktioniert Energiewende vor Ort / Initiative steht zu ihrem Wort / Schwerpunkt: Fernwärme

Sie feiert im Oktober ihren zweiten Geburtstag und macht sich selbst jetzt schon das größte Geschenk: Die Energie-Initiative Halle (Saale) hat heute offiziell den Energie- und Zukunftsspeicher im Energiepark Dieselstraße in Betrieb genommen. Für eine erfolgreiche Energiewende in Halle ist der Wärmespeicher ein wichtiger Meilenstein. Aber nicht der einzige.

Besonderes Augenmerk gilt der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) und zielgerichteten Investitionen in deren Wärmeerzeugungs- und Verteilanlagen. Damit soll einerseits die ökologisch hochwertig erzeugte Wärmemenge im Fernwärmesystem stabil gehalten, als auch anderseits der sehr gute Primärenergiefaktor erhalten werden. Ging es zu Beginn des Vorhabens vor allem darum, die Attraktivität der Fernwärme dauerhaft zu erhalten und ihren Absatz zu stabilisieren, wächst beides inzwischen sogar. Die Partner der Initiative stehen zu ihrem Wort: 2017 gab es 40 neue Anschlüsse an das bestehende Fernwärmenetz, 2018 sind gesamt bereits 80 absehbar. Das entspricht etwa 13 Wohnungen. Die Anschlussleistung im Fernwärmenetz steigt aktuell jährlich um mehr als zehn MW im Saldo.

So soll es weiter gehen. Im Zeitraum bis 2022 ist beispielsweise geplant, das Fernwärmenetz im halleschen Süden weiter zu verdichten. Neu angeschlossen an das Fernwärmenetz werden unter anderem: Das Berufsförderungswerk sowie die Neubauten der BWG und der Paul-Riebeck-Stiftung in der Bugenhagenstraße.

Bei einem technischen Schlüsselwert hat Halle darüber hinaus in diesem Jahr das in Deutschland noch seltene Optimum erreicht. Kurz vor dem Sommer wurde der Primärenergiefaktor der halleschen Fernwärme mit dem bestmöglichen Faktor von 0,0 neu zertifiziert. Davon profitieren alle, die Verbraucher mit weiterhin bezahlbaren Wärmepreisen und die Umwelt dank sinkender CO2- und Feinstaubwerte.

Was ist die Energie-Initiative Halle (Saale)?

Die Partner der Initiative, Unternehmen der Wohnungswirtschaft, aus Industrie und Forschung, weiteren Institutionen und der Stadt Halle (Saale) gemeinsam mit der EVH GmbH als Unternehmen der Stadtwerke, haben sich mit dem freiwilligen Zusammenschluss 2016 einem klaren Ziel verschrieben: Die Hallenser sollen auch zukünftig sicher, zuverlässig, umweltschonend und bezahlbar mit Energie versorgt werden.

Dafür, so der Konsens, werden über verbesserte Kooperation in den kommenden Jahren Lösungen für alle relevanten Energiefragen gemeinsam und vor Ort gefunden. Neben win-win-Situationen für die Beteiligten setzen die Vorhaben immer auch die Klimaschutzziele Halles Schritt für Schritt mit einer Fülle von praktischen Projekten um.

Alle Partner haben sich verpflichtet, langfristig im Fernwärmesystem von Halle zu verbleiben und auch bei Neuinvestitionen, wo netztechnisch erreichbar, auf Fernwärme zu setzen. Die EVH hat im Gegenzug ein Investitionsprogramm in Gang gesetzt, das Planbarkeit und weitere Vorteile für alle Beteiligten sichert.

Fünf neue Partner treten Energie-Initiative bei

Verbunden war die heutige Inbetriebnahme des Energie-und Zukunftsspeichers mit der Aufnahme fünf weiterer Partner. Ihre Unterschrift unter die Energie-Initiative Halle (Saale) setzten:

•             Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle an der Saale

•             Stiftung Hospital St. Cyriaci et Antonii

•             Franckesche Stiftungen zu Halle

•             BG Klinikum Bergmannstrost Halle

•             Fraunhofer-Institut IMWS

 

Die Gründungsmitglieder am 21. Oktober 2016 waren:

•             Bauverein Halle & Leuna eG

•             GWG Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH

•             Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle - Merseburg e.G.

•             Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft e.G.

•             Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH

•             FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG

•             Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG

•             Wohnungsbaugenossenschaft „Eisenbahn“ e.G.

•             Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft „Eigene Scholle“ eG

•             Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Halle eG

•             Stadt Halle (Saale)

•             Stadtwerke Halle GmbH

•             EVH GmbH

•             TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH / BIO-Zentrum Halle GmbH

•             KSB AG Halle

•             Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara

•             Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

•             Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co. KG

•             Dorint Charlottenhof Halle (Saale)

•             Wohnungsgenossenschaft Gesundbrunnen Halle eG

•             Krankenhaus Martha-Maria Halle-Dölau

 

Was bringt uns die „Energie-Initiative Halle (Saale)“? / Stimmen zum Projekt

Land Sachsen-Anhalt

 „Am historischen Standort Dieselstraße entsteht mit dem weltweit größten Wärmespeicher dieser Bauart ein Vorzeigeprojekt für die Energiewende – ein Vorbild über die Grenzen Sachsen-Anhalts hinaus. Vor allem durch das umfassende Engagement lokaler Akteurinnen und Akteure wird das gemeinsame Ziel einer stabilen urbanen Energieversorgung realisiert. Und gleichzeitig leistet die Stadt Halle mit dem Energie- und Zukunftsspeicher einen wichtigen Beitrag zur Erreichung der Klimaschutzziele des Landes.“

Energieministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert

Paul-Riebeck-Stiftung zu Halle an der Saale

„Die „Energie-Initiative“ spricht unsere Sprache: Ökologische und vor allem planbare energetische Lösungen sind für unsere Altenpflegeheime ebenso wie für die seniorengerechten Wohnungen existenziell. Das sichern wir mit Blockheizkraftwerken, haben die alte Heiztechnik umgerüstet und die zentrale Wärmeversorgung unserer Häuser inzwischen  sukzessive erweitert. So verringern wir nachhaltig unseren CO2-Ausstoss und bleiben dank selbst erzeugtem Strom ein Stück unabhängiger von den sich ständig ändernden Bedingungen am Energiemarkt.“

Andreas Fritschek, Vorstand

Franckesche Stiftungen zu Halle

„Der sorgfältige Umgang mit Energieressourcen und die Schonung der Umwelt durch innovative und intelligente Technologien sind auch für die Franckeschen Stiftungen wichtige Themen. Nicht zuletzt aus diesem Grund wird dem Einsatz von Fernwärme schon seit langem eine hohe Priorität bei der Bewirtschaftung der Stiftungsgebäude eingeräumt. Eine besondere Herausforderung ergibt sich aus den teils sehr unterschiedlichen Anforderungen an historische Gebäude einerseits unter denkmalpflegerischen Gesichtspunkten und andererseits unter dem Aspekt der Energieeffizienz und des Einsatzes zukunftsweisender Techniken. Die Franckeschen Stiftungen möchten sich gerne speziell auf diesem Gebiet an der weiteren Entwicklung nachhaltiger Lösungen engagieren.“

Prof. Dr. Thomas Müller-Bahlke, Stiftungsdirektor

Bauverein Halle & Leuna eG

„Die Optimierung des eigenen Versorgungsnetzes für unseren Wohnungsbestand haben wir mit einem Blockheizkraftwerk so ausgelegt, dass Spitzen problemlos mit in Halle erzeugter Fernwärme abgefedert werden können. So entsteht ein optimaler Mix bei vollständiger Versorgungssicherheit, und die Preise für Wärme und Energie bleiben für unsere Mieter bezahlbar.“

Guido Schwarzendahl, Vorstand

GWG Gesellschaft für Wohn- und Gewerbeimmobilien Halle-Neustadt mbH

„Gutes Wohnen ist bei uns immer mit Nachhaltigkeit verbunden: vom Baumaterial über die Entwicklung urbaner Freiräume bis hin zu Service und Energieversorgung. Die ‚Energie-Initiative‘ ist deshalb für uns ein wichtiger Mosaikstein, wenn es darum geht, auch in Zukunft Halles Wohn- und Umweltqualität im Einklang miteinander und bezahlbar für unsere Mieter zu gestalten.“

Jana Kozyk, Geschäftsführerin

Bau- und Wohnungsgenossenschaft Halle-Merseburg e. G.

„Uns ist wichtig, Verbesserungen im energetischen Bereich für die Mieter zu erzielen. Das funktioniert mit intelligenten Heizungssystemen und dem Einsatz regenerativer Energien. Von unseren 5.000 Wohnungen werden schon heute zirka 60 Prozent mit Fernwärme versorgt. Ich schätze deren Versorgungssicherheit. Außerdem beanspruchen die Hausanschlussstationen wenig Platz.“

Lutz Haake, Vorstand

Halle-Neustädter Wohnungsgenossenschaft e.G.

„Fernwärme ist wichtiger Bestandteil einer erfolgreichen Energiewende vor Ort. Unsere Genossenschaft und unsere Mieter begleitet sie bereits seit Gründung über mehrere Generationen. Wir sind stolz, zu Halles Fernwärmepionieren zu gehören. Dass die ‚Energie-Initiative‘ sichtbarer macht, wie diese Form der Versorgung unsere Umweltqualität positiv verbessert, begrüßen wir aus voller Überzeugung.“

Andreas Luther, Vorstand

Hallesche Wohnungsgesellschaft mbH (HWG)

„Wir haben 2015 beispielsweise an der Vogelweide ca. 100 Wohnungen auf Fernwärme umgestellt. Perspektivisch sind einmal bis 470 im Quartier denkbar. Für die nach Prüfung gefundene Lösung spricht auch der mit der EVH geschlossene Vertrag. Er verbindet Versorgungssicherheit mit Wirtschaftlichkeit und Energieeffizienz.“

Jürgen Marx, Geschäftsführer

FROHE ZUKUNFT Wohnungsgenossenschaft eG

„Ein bewusster Umgang mit Energie ist in unserer Wohnungsgenossenschaft nicht nur ein Managementthema, wenn es um die Versorgung der Wohnungen im Bestand geht. Die Mieter anzuregen, selbst bewusster mit Energie umzugehen, liegt uns genauso am Herzen. Da dieser Effizienzgedanke auch ein wichtiges Anliegen der ‚Energie-Initiative‘ ist, tragen wir sie nicht nur mit, sondern sehen sie auch als gutes Forum für neue Ideen, von der alle Beteiligten profitieren.“

Frank Sydow, Vorstand

Hallesche Wohnungsgenossenschaft FREIHEIT eG

„Unser neues ‚Königsviertel‘ bietet städtisches Flair, hohe Wohnqualität und Nachhaltigkeit. Nach einem Wettbewerbsvergleich verschiedener Versorgungsmedien von Holzpellets bis Erdwärme haben wir uns letztlich für ein Versorgungskonzept entschieden, das Kosten und Umweltfreundlichkeit am besten verbindet: eine Kombination von Fernwärme und Solarthermie für die Warmwasserversorgung.“

Dirk Neumann, Vorstand

Wohnungsbaugenossenschaft „Eisenbahn“ e. G.

„Nachweislich ist einer der erfolgversprechendsten Schritte, um Kohlendioxid im Quartier zu reduzieren, der Umstieg auf Fernwärme. Das hat uns bestärkt, die Wärmeversorgung für unsere Mieter in Halles Süden in ca. 100 Wohnungen darauf umzustellen.“ Hans-Ulrich Hauser, Vorstand Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft „Eigene Scholle“ eG „Nachdem unser erstes Angebot zum Mehrgenerationenwohnen in Halles Süden eine so positive auch überregionale Resonanz gefunden hat, folgt nun ein zweiter Bauabschnitt. Bei der Versorgung setzen wir sowohl bei unseren fünf barrierearmen Neubauten als auch dem Wohnen in der „Alten Schule“ auf einen Mix aus Fernwärme und Solarthermie. Ein ganz praktisches Beispiel dafür, wie sich Kraft-Wärme-Kopplung und erneuerbare Energien sinnvoll ergänzen können.“

Dr. Markus Tautz, Vorstand

Gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft Gartenstadt Halle eG

„Für unsere Bestandserweiterung im Areal Franz-Heyl-Straße setzen wir nach Abwägung vieler Komponenten erstmals auf eine Versorgung mit Fernwärme. Eine gute Entscheidung für unsere Mieter und Halles Klima.“

Jörn Abisch, Vorstand

TGZ Halle Technologie- und Gründerzentrum Halle GmbH / Bio-Zentrum Halle GmbH

„Energie ist im Technologiepark Weinberg Campus und damit auch in den Liegenschaften des TGZ in doppelter Hinsicht ein Thema. Zum einen dank der gewachsenen diesbezüglichen Kompetenzen, insbesondere in den außeruniversitären Forschungseinrichtungen und einigen Technologie-Unternehmen. Zum anderen arbeiten wir gerade an einer zukunftsfähigen Energie- und Medieninfrastruktur, um die Standortattraktivität des Areals weiter zu erhöhen. Die ‚Energie-Initiative‘ ist dafür eine wichtige Plattform, von der wir uns praktische Impulse erhoffen.“

Dr. Ulf-Marten Schmieder, Geschäftsführer der TGZ Halle GmbH

KSB AG Halle

„Nicht nur bei unseren Pumpen, sondern auch am Standort legen wir großen Wert auf Energieeffizienz. Da war es naheliegend, dass wir uns 2012 für Fernwärme der EVH als effiziente und umweltfreundliche Energie entschieden haben.“

Christian Göbel, Werksleiter KSB Standort Halle

Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara Halle (Saale) GmbH

„An Halles Fernwärme schätzen wir besonders deren Flexibilität und den damit verbundenen Beitrag zu unserer Versorgungssicherheit - rund um die Uhr und das ganze Jahr über. Schon seit 2008 setzt das Krankenhaus St. Elisabeth und St. Barbara auf einen Mix aus Blockheizkraftwerksmodulen, Heizkesseln und Fernwärme. Ein verantwortungsvoller Umgang mit Energie bedeutet für uns auch, Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen. Die von unabhängiger Seite ausgezeichnete Energieeffizienz unseres Krankenhauses und die gute Zusammenarbeit mit den städtischen Energieversorgern machen uns zu starken Partnern in der neuen Initiative."

Thomas Wüstner, Geschäftsführer

Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg

„Die Infrastrukturentwicklung der Martin-Luther-Universität hat vor allem drei Prämissen im Blick: optimierte Studien- und Forschungsbedingungen, städtebauliche Qualität und eine Bewirtschaftung, die wirtschaftliche mit ökologischen Faktoren verbindet. Besonders gut gelungen ist das in Halles neuer Mitte, dem Steintor-Campus. Der dort gefundene Mix für den Umgang mit Energie ist beispielhaft. LED-Technik, ein modernes Lüftungskonzept und Fernwärme sorgen für optimale Arbeitsbedingungen. Sich über solche Konzepte mit anderen auszutauschen und deren Ideen für eigene zukünftige Lösungen aufzugreifen, das macht die ‚Energie-Initiative‘ zu einer wichtigen Plattform für die Energiewende in Halle.“ 

Markus Leber, Kanzler

Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung GmbH & Co. KG

„Die Stadt Halle will ihre CO2-Emissionen gegenüber 1990 in den kommenden Jahren kontinuierlich senken. Als Heimatzeitung und auflagenstärkste Tageszeitung in Sachsen-Anhalt begleiten wir diesen Prozess nicht nur konstruktiv-kritisch, wir gestalten ihn aktiv mit. So investierte die MZZ Briefdienst GmbH, eine 100-prozentige Tochter der Mediengruppe Mitteldeutsche Zeitung und größter privater Postdienstleister im südlichen Sachsen-Anhalt, im September 2016 in ergonomisch angepasste Elektrofahrzeuge für unsere Zusteller. Damit erzielen wir bis zu 81 Prozent geringere Verbrauchskosten im Vergleich zu einem herkömmlichen Diesel-Fahrzeug.“

Tilo Schelsky, Geschäftsführer

Dorint Charlottenhof Halle

„Fernwärme aus Halle gehört für uns wie guter Service zum Wohlfühlklima im Dorint-Hotel. Hinzu kommt, als Bestandteil unseres Gesamtkonzeptes hat sie Anteil daran, dass wir schon zweimal des Umweltzertifikat in Gold erringen konnten. Wenn die ‚Energie-Initiative‘ eine Plattform wird, die mehr Hallenser ermutigt, besonders umweltfreundliche individuelle Versorgungslösungen für sich zu finden, dann gewinnt die gesamte Stadt.“

Bertram Thieme, Direktor Wohnungsgenossenschaft

Gesundbrunnen Halle eG

„Unsere Genossenschaft hat in der Murmansker Straße ein Grundstück erworben, auf dem wir barrierefreie, seniorengerechte aber auch familienfreundliche Wohnungen bauen werden. Der Neubau wird dann dort mit Fernwärme versorgt. In unseren Augen ist das ein aktiver Beitrag zum Klimaschutz. Fernwärme steht für weniger klimaschädliches Kohlendioxid und Feinstaub. Davon werden die zukünftigen Mieter profitieren.“

Annette Herrmann, Vorstand

Martha‐Maria Krankenhaus Halle‐Dölau gemeinnützige GmbH

„Die Wirtschaftlichkeit unserer Einrichtungen ist Voraussetzung für die Erfüllung unseres diakonischen Auftrags. So sagt es unser Leitbild und so treffen wir auch Entscheidungen. Mit unserer von der EVH GmbH auf die doppelte Leistung erweiterten Kälteanlage, den zwei Pelletkesseln und den drei Blockheizkraftwerken setzen wir auf die kostengünstigste Energielösung für unser Krankenhaus.“

Pastor Markus Ebinger, Geschäftsführer

Stadt Halle (Saale)

„Die Stadt Halle setzt mit ihrem Energie- und Klimapolitischen Leitbild ein selbstbewusstes Zeichen und investiert auf dieser Grundlage gezielt in ihre Infrastruktur. Die Energie-Initiative mit 26 halleschen Partnern aus Wohnungswirtschaft, Industrie und Forschung ist ein weiterer wichtiger Schritt; damit gewährleisten die Partner, dass Verbraucher auch künftig zuverlässig, umweltschonend und bezahlbar mit Energie der Stadtwerke versorgt werden.“

Dr. Bernd Wiegand, Oberbürgermeister der Stadt Halle (Saale)

Stadtwerke Halle GmbH

„Nachhaltigkeit ist einer der zentralen Erfolgsfaktoren der Energiewende in Deutschland. Die Energie-Initiative ist für Halle eine der wichtigsten praktischen Lösungen für die Herbeiführung von Nachhaltigkeit und das Gelingen der Energiewende in Halle. Von der zukünftigen Versorgungsinfrastruktur bis hin zu mehr Energieeffizienz, bezahlbaren Verbraucherpreisen und sinkender Schadstoffbelastung. Vor allem aber begleitet sie den neuen Wachstumsprozess Halle mit passgenauen Versorgungslösungen.“

Matthias Lux, Vorsitzender der Geschäftsführung der Stadtwerke Halle GmbH

EVH GmbH

„Die ‚Energie-Initiative Halle (Saale)‘ stellt die Frage in den Mittelpunkt: Wie gestalten wir die Energiewende so, dass alle dabei gewinnen? Entstanden ist daraus eine Absichtserklärung von Erzeuger und Verbrauchern. Stadtwerke und EVH sichern darin, die wichtigsten Fernwärme-Haupttrassen abschnittsweise zu ertüchtigen und das vorhandene Leitungsnetz zu modernisieren, weitere städtische Areale mit Fernwärme zu erschließen, das Gas-KWK-Kraftwerk Dieselstraße bis Ende 2021 zu modernisieren und auf dem Kraftwerksgelände einen Energiespeicher zu errichten, der die Erzeugung optimiert und erneuerbare Energien integriert.“

Olaf Schneider, Geschäftsführer der EVH GmbH

19.09.2018